Liebe/r Frau/Herr Dr. XX,

bei wiederkehrenden Schwellungen, die nicht allergisch bedingt sind, lohnt sich ein genauerer Blick – denn hinter diesen Symptomen könnte ein Hereditäres Angioödem (HAE) stecken. Wir haben für Sie die häufigsten Fragen zusammengestellt, die in der ärztlichen Praxis bei unklaren Symptomen gestellt werden – inklusive kurzer Antworten zur Einordnung.
HAE ist eine seltene Erkrankung. Die Diagnose von HAE wird häufig erst nach einer langen Ärzteodyssee und mehreren Fehldiagnosen gestellt.
Häufige Fragen, um dieser seltenen Erkrankung auf die Spur zu kommen1:
Treten wiederholt Schwellungen ohne erkennbaren Auslöser im Gesicht, Larynxbereich (potentiell tödlich), Magen-Darm-Trakt (sehr schmerzhaft), Genitalbereich oder an den Extremitäten auf?
Fehlen bei den auftretenden Schwellungen Juckreiz, Quaddeln oder Hautrötungen?
Zeigte sich keine Verbesserung der Symptome durch die Gabe von Antihistaminika oder Kortison?
Gab es erste Anzeichen bereits im Kindes- oder Jugendalter? Sind ähnliche Beschwerden bzw. eine bestätigte HAE-Diagnose in der Familie bekannt?
Wie erfolgt eine sichere Diagnosestellung?1
Wenn Sie eine oder mehrere der genannten Fragen mit einem „JA“ beantworten können, sollten Sie immer auch an HAE als mögliche Ursache denken und in jedem Fall die Symptome schnellstmöglich in einem darauf spezialisierten HAE-Zentrum durch eine gezielte Labordiagnostik (C1-INH, C4) abklären lassen.
HAE ist selten – aber (oral) behandelbar
In HAE-Zentren können die Patienten-/innen durch eine auf ihre individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Behandlung optimal medizinisch versorgt werden. Ziel der Behandlung von HAE ist laut WAO/EACCI-Leitlinien, eine vollständige Krankheitskontrolle bis hin zur Attackenfreiheit und die damit verbundene Normalisierung des Lebens von Betroffenen.1 Erreicht werden kann dies aktuell nur mit einer Langzeitprophylaxe (LTP).1

ORLADEYO® (Berotralstat) ist die einzige zugelassene orale LTP bei HAE. Die einmal täglich einzunehmende Kapsel hat sich als hoch wirksam, gut verträglich und gut in den Alltag integrierbar erwiesen.2-4
Studienergebnisse zu ORLADEYO® 4:
  • 90,8 % Attackenreduktion
  • deutliche Verbesserung der Lebensqualität
  • hohe Therapiezufriedenheit
  • geringe Nebenwirkungen bzw. wenige wahrgenommene Nebenwirkungen aus Patientensicht*
*Die häufigsten im Zusammenhang mit der Einnahme von ORLADEYO® beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Diese traten unter Studienbedingungen nur vorübergehend (im Median 3,5 Tage) auf und wurden als mild bis moderat eingestuft.2,4
Helfen Sie dabei, dass HAE-Patienten möglichst schnell diagnostiziert werden und durch eine LTP mehr Lebensqualität erfahren.3-5
Nutzen Sie die Möglichkeit sich beim 20. Deutschen Allergiekongress 2025 in Düsseldorf im Rahmen unseres Working Dinner am 2. Oktober, 18:00 Uhr zu verschiedenen Themen rund um die orale Langzeitprophylaxe bei HAE auszutauschen – oder besuchen Sie uns am Stand (X13).

Bei Interesse am Working Dinner oder Fragen zur Langzeitprophylaxe mit ORLADEYO®, schreiben Sie gern an infogermany@biocryst.com.
Wir freuen uns auf Sie!
Herzliche Grüße

Ihr Biocryst-Team

Referenzen
1. Maurer M et al. (2022) Allergy 77(7):1961-1990.
2. Fachinformation ORLADEYO®, aktueller Stand.
3. Riedl MA et al. (2024) Ann Allergy Asthma Immunol 132(4):505-511.e1.
4. Kiani-Alikhan S et al. (2024) J Allergy Clin Immunol Pract 12(3):733–743.
5. Magerl M et al. (2024) Frontiers in Medicine 10:1274397.
Pflichttext
ORLADEYO® 150 mg Hartkapseln. Wirkstoff: Berotralstat. Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält 150 mg Berotralstat (als Dihydrochlorid). Sonstige Bestandteile: Kapselfüllung: Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat, hochdisperses Silicium-dioxid, vorverkleisterte Stärke; Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E 171), Indigocarmin (E 132), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172); Druckfarbe: Eisen(II,III)-oxid (E 172), Kaliumhydroxid, Schellack, Propylenglycol (E 1520). Anwendungsgebiete: Routinemäßige Prävention wiederkehrender Attacken des Hereditären Angioödems (HAE) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Berotralstat oder sonstige Bestandteile. Nebenwirkungen: Kopfschmerzen (inklusive Sinuskopfschmerzen); Abdominalschmerz (inklusive abdominaler Beschwerden, Oberbauch- oder Unterbauchschmerzen, epigastrischer Beschwerden, abdominalem Druckschmerz); Diarrhö (inklusive weichem Stuhl, häufiger Darmentleerungen); Erbrechen; gastroösophagealer Reflux; Flatulenz; Übelkeit; Ausschlag; ALT oder AST erhöht. Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Weitere Angaben: siehe Fach- und Gebrauchsinformation. Verschreibungspflichtig. BioCryst Ireland Limited, Block 4, Harcourt Centre, Harcourt Road, DUBLIN 2, D02HW77, Irland.
BioCryst Pharma Deutschland GmbH
c/o Unicorn Workspaces
Rosenheimer Str. 116
81669 München
https://biocryst.de/

Materialnummer
DE.ORL.00337, Stand 08/2025